Lüscher Farbdiagnostik

An Stelle der aufwendigen Anamnese und schwierigen verbalen Befragung bietet die Farbdiagnostik einen raschen und differenzierten Einblick in den psycho-vegetativen Zustand.

 

Auf diese Weise deckt die Farbdiagnostik die emotionale Ursache von psycho-vegetativen Störungen auf. Dadurch ermöglicht sie eine gezielte Therapie - Strategie.

 

Bei vielen Menschen ist vor allem die Einstellung zu sich selbst falsch, irreal und ungesund. Infolge dessen leidet die überwiegende Zahl der Patienten nicht unter einer physiologisch organischen Krankheit, sondern unter "subjektiv" verursachten, psycho-somatischen Beschwerden. Dazu gehören Schlafstörungen, Schmerzsymptome unterschiedlicher und variierender Lokalität sowie depressive Verstimmungen.

 

Psycho-vegetativ verursachte Beschwerden können sich als Rheuma-, Magen-, Darm-, Kopf-, Rücken- oder Herzschmerzen äußern, aber auch als Zahnschmerzen, Sehstörungen und Hautreaktionen.

 

Zwar ahnt der Arzt, dass die Mehrzahl der Patienten unter subjektiv verursachten, psycho-somatischen Beschwerden leidet, doch hat ihm bisher eine Methode gefehlt, diese meist unbewusste subjektive Ursache zu objektivieren. Es ist offensichtlich, dass die emotionale Grundhaltung die körperliche Disposition beeinflusst. Sie manifestiert sich zuweilen unmittelbar, meist aber erst nach einer Latenzzeit und dann als chronische Beschwerden, die oft keinen eindeutigen organischen Befund erkennen lassen.

 

Wie aber kann der Arzt die Ursache der Psycho-vegetativen Beschwerden und funktionellen Erkrankungen erkennen?

 

Drei Hindernisse erschweren es, die Ursache psycho-somatischer Beschwerden und funktioneller Erkrankung zu diagnostizieren:

 

1. Worte und eine verbale Verständigung sind zwar geeignet, Anweisungen zu geben (" Bitte ziehen sie sich aus" ) und konkrete Gegenstände zu benennen ( "Das sind Tabletten"). Worte sind jedoch grundsätzlich ungeeignet, um emotionale Empfindungen zu bezeichnen.

Es ist unmöglich ein Musikstück mit Worten zu beschreiben. Verbale Aussagen über Emotionen und über psychisch vegetative Zustände oder über die Art eines Schmerzes sind nur vage Hinweise. Die hochdifferenzierte Emotionalität kann mit Worten nicht beschrieben werden. Es ist unmöglich die psychisch vegetative Ursache bei dieser viel dimensionalen Emotionalität, sei es im Gespräch oder mit einem Fragebogen, verbal zu erfassen.

 

2. Eine zweite Schwierigkeit besteht in den Missverständnissen, die beim Gebrauch emotionaler Begriffe auftreten.

Aussagen wie:" Hat eine Depression" oder " Hat Angst" sind diagnostisch unspezifisch. Darum führen sie häufig zu falschen Verordnungen, denn die Angst vor Einsamkeit ist eine radikal andere Emotion als die Angst vor Misserfolgen oder die Angst vor bedrohlicher Gefahr. Jede Art von Angst und jede Art von Depression oder Stress erfordert eine radikal andere Therapie.

Begriffe, die nur das Verhalten beschreiben, wie "depressiv","aggressiv","nervös" oder fachmännische Etiketten wie " vegetative Dyspareunie", neurotisch" usw. erklären die psychische Ursache nicht. Sie sind therapeutisch wertlos.

 

3. Bisher gab es nur den Weg einer umfassenden, intuitiven Menschenkenntnis, um diese verbalen Hindernisse zu überspringen. Doch der Patient nimmt gegenüber dem Arzt eine andere Haltung ein als gegenüber jenen Menschen und Situationen, welche die psycho-somatische Belastung auslösen:

Es ist daher schwierig zu erkennen, in welchem Bereich ( zum Beispiel: Ehepartner, Mitarbeiter, Firma, Finanzen, Erotik usw. ) die Ursache liegt. Darum bleibt auch die Intuition des begabten Arztes eine Vermutung, die er gerne objektiv bestätigt haben möchte.

 

Wie kann die emotionale Ursache der Beschwerden objektiv diagnostiziert werden?

 

Die oben beschriebenen drei Schwierigkeiten fallen bei der Farbdiagnostik weg. Die Farb - Wahrnehmung überspringt die verbale und auch die rationale Ebene.

Sie misst die emotionalen Empfindungen direkt mit Farb-Empfindungen.

Farben sind Schwingungsfrequenzen, die als Farbe objektiv wahrgenommen werden.

 

Blau als blau und Rot als rot.

 

Farben sind ein universales, objektives Messinstrument der emotionalen Empfindung und des psycho-vegetativen Zustandes. Dazu ein Beispiel:

 

Orangerot repräsentiert Stimulation, Erregung, vitale Aktivität

Lehnt der Patient Orangerot als unsympathische Farbe ab, dann ist ihm Stimulation zuwider,

Erregung empfindet er als Aufregung.

Er ist überreizt, überfordert, ermüdet und lustlos.

Psycho-vegetative Symptome, wie z. B. Herzschmerzen oder Impotenz werden dadurch verständlich.

 

Mit den speziellen Testfarben wird der psychisch vegetative Zustand eines Menschen in 23 verschiedenen emotionalen Bereichen objektiv gemessen und zusätzlich aus 5015 Definitionen ausführlich beschrieben.

Die Farb-Diagnostik übersteigt damit das Fassungsvermögen des bewussten Denkens. Sie erreicht eine Präzision und Treffsicherheit, die eine gezielte Anamnese ermöglicht, die Zeit spart und den Patienten überzeugt.

 

Die Methode der Lüscher - Diagnostik ist eine nonverbale, objektive, klinische Meßmethode der " subjektiven" Beschwerden.

 

  • Sie macht den subjektiven Zustand sichtbar und verstehbar und ersetzt eine langwierige psycho-soziale Anamnese und Analyse.

 

  • Sie deckt auf, in welchem der psychischen Bereiche welche Ursache eine psycho-somatische Belastung und oft auch ein konflikthaftes Verhalten auslöst.
  • Daraus ergibt sich die zweckmäßige, gezielte Therapie-Strategie

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Louis Niestegge

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